Meine linguistischen Forschungsarbeiten sind fakten- und zahlenbasiert und empirisch validiert. Bei den vorliegenden Arbeiten handelt es sich um eigenständig verfasste Abhandlungen ohne universitäre Begutachtung.
Um diese Forschung weiter auszubauen, suche ich die Anbindung an eine universitäre Einrichtung, etwa als freier wissenschaftlicher Mitarbeiter oder im Rahmen eines assoziierten Forschungsprojekts. Als Gegenleistung für die Nutzung von Infrastruktur und Ressourcen biete ich nicht nur meine Expertise, sondern auch den Zugang zu einer Reihe unveröffentlichter, vollständig ausgearbeiteter Manuskripte mit weiteren innovativen Modellen.
Ihre Vorteile auf einen Blick:
- Exklusiver Zugang zu unveröffentlichten Arbeiten – abgeschlossene, numerisch validierte Konzepte für gemeinsame Projekte
- Volle Transparenz – alle öffentlichen Zenodo-Publikationen stehen bereits zur Prüfung bereit
- Keine Personalkosten – als Rentner benötige ich kein Gehalt, sondern lediglich Zugang zu Forschungsumgebungen
- Sofort nutzbare Ergebnisse – modulare, dokumentierte und reproduzierbare Codebasen mit vollständigen Manuskripten
Ich freue mich über Ihre Kontaktaufnahme und die Möglichkeit, meine unveröffentlichten Arbeiten im persönlichen Austausch vorzustellen.
Klaus H. Dieckmann
Die Dynamik dorsaler Konsonanten im Spätindogermanischen
Eine prozessuale Rekonstruktion auf Basis phonetischer Plausibilität
Phonosemantische Konvergenz zwischen indogermanischen und semitischen Sprachen
Statistische Evidenz für nicht-zufällige konsonantische Korrespondenzen in basalen semantischen Domänen
Diagnostische Phonotaktik
Zur Entwicklung eines prädiktiven Modells für Lehnwörter im Altgriechischen anhand anlautender Vokale und Cluster
Keltische Lenisierung und hochdeutsche Lautverschiebung
Eine phonotaktische Analyse des keltischen Substrateinflusses auf die zweite Lautverschiebung
Artikulatorische Energetik und phonetische Clusterbildung
Eine numerisch-physikalische Modellierung sprachlicher Verwandtschaft im eurasischen Raum
Redundanz und Effizienz im Sprachwandel
Eine vergleichende Analyse der Redundanz-Resistenz im Lateinischen und modernen Hebräisch sowie des indigenen Morphismus im Deutschen und der türkischen Sprachreform
Latein als (…)
Sprachen(…) und morphologisch-lexikalische (…) in Latium (8.–6. Jh. v. Chr.)
Flexionsgenese im Indogermanischen
Semantische Klassen, agglutinative Relikte und der Wechsel zu präpositionalen Strukturen
Von der Jagd zur Herde
Eine Rekonstruktion des späten Proto-Indogermanisch durch (…) im Wortschatz
Latinum Meum (Mein Latein)
Iter in Rationem Linguae Latinae
Eine Reise in die Logik der lateinischen Sprache
Ein Lehrbuch mit lateinischen Texten, Grammatik, Übungen und Vokabeln
Latinum Meum bietet einen frischen und praktischen Zugang zur lateinischen Sprache. Statt sich in Einzelfällen und Ausnahmen zu verlieren, macht das Buch die klare Systemlogik der Grammatik sichtbar. Die neue Logik der Wortklassen: Anstelle der traditionellen Geschlechter (maskulin, feminin, neutrum) werden die ursprünglich vorhandenen funktionalen Rollen unterschieden, die sich aus der Lebenswirklichkeit der alten Römer ableiten:
• O-Klasse: Die handelnde Person
Hier dachte der Römer an aktive Kräfte und abgegrenzte Akteure ! Personen, die aus der Masse hervortreten und handeln. Beispiele: dominus (der Herr als Entscheider), miles (der Soldatals Funktionsträger), servus (der Sklave als verwaltete Person).
• A-Klasse: Das ungeteilte Ganze
Hier sah der Römer Strukturen, Kollektive oder stoffliche Mengen! Einheiten, die als Ganzes wahrgenommen wurden, nicht alsSumme von Teilen. Beispiele: familia (die Hausgemeinschaft als Einheit), terra (das Land als Fläche), copia (der Vorrat als Gesamtmenge).
• I-Klasse: Das behandelte Objekt
Hier ging es dem Römer um passive Zustände, Werkzeuge oderabstrakte Gegebenheiten ! Dinge, die etwas erleiden oder einfach nur da sind. Beispiele: templum (der Tempel als Gebäude), vulnus (die Wunde als Leidenszustand), imperium (die Herrschaft als abstrakter Machtbereich).
Eindeutige Signal-Marker: Bestimmte Wortendungen und Silben werden als feste grammatische Signale erklärt, z. B. zeigt -nt- Gleichzeitigkeit an, -ur- signalisiert eine Absicht.
So wird das Übersetzen zu einem klar strukturierten Entschlüsselungsprozess. Vom Grundbau zur Anwendung: Der Lernweg führt Schritt für Schritt von den Grundformen (der Statik der Sprache) über komplexe Satzkonstruktionen bis hin zu anspruchsvollen Ausdrucksformen. Dabei wird jedes grammatische Phänomen, von den Kasus über die Tempora und Modi bis hin zum AcI und Ablativus Absolutus, aus seiner funktionalen Logik heraus erklärt.
Die Anwendung wird durch originale Beispieltexte von Autoren wie Cäsar, Cicero und Seneca veranschaulicht und mit einem kommentierten Wörterbuch abgerundet. Ich wünsche Ihnen viel Freude und spannende Entdeckungen auf dieser Reise in die Logik der lateinischen Sprache. Möge dieser neue Blick auf die römische Denkweise nicht nur das Lernen erleichtern, sondern auch ein tieferes Verständnis für eine der einflussreichsten Sprachen unserer Kulturgeschichte eröffnen.
Lingua Latina Nova
De constructione linguae auxiliaris syntheticae et agglutinativae ex fontibus Latinis classicis et Romanicis
Tractatus scientificus, Novembris MMXXV
Haec tractatio integram grammaticam ac vocabularium structuratum linguae planificatae Latinae Novae exhibet atque vim eius ut instrumenti systemati incontextibus scientificis ac academicis explorat. Latina Nova, ut lingua planificata synthetico-agglutinans, ex principiis morphologicis Latinitatis classicae ducta est, influentias autem ex structuris linguisticis Romanicis quoque recipit. In eo positum est, ut systema linguisticum cohaerens efficiatur, quod regularitate formali ac derivatione vocabulorum fundamento etymologico nixa insignitur. Opera continet descriptionem accuratam structurarum grammaticalium, interquas novae sunt res: systema infixorum regularium et casuum designatio particulis facta. Ad analysin quantitativam regularitatis morphologicae procedura segmentandi automata instituta est, quae praedictibilitatem formalem systematis comprobavit.In parte lexicologica Latina Nova principium compositionis modularis sequitur: paucis radicibus ac affixis, per processus regulares, vocabularium amplumgeneratur. Haec architectura, teste corpore terminorum scientificorum, rationem efficientem inter elementa fundamentalia et vocabula derivata ostendit. Praeter descriptionem linguisticam, tractatur de usu Latinae Novae ut instrumenti ad linguas technicas emendandas et ad cogitationem systematice formandam in variis disciplinis. Hic contributio ad perspicuitatem structuralemin traditione scientiarum demonstratur. Ita haec investigatio intellegitur ut additamentum ad studia de linguis planificatis ac ad constructionem systematum linguisticorum ad fines communicationis specialis.
Diese Arbeit präsentiert die vollständige Grammatik und den strukturierten Wortschatz der Plansprache Latina Nova und untersucht ihr Potenzial als systematisches Kommunikationsmittel in wissenschaftlichen und akademischen Kontexten. Latina Nova wurde als synthetisch-agglutinierende Plansprache entwickelt, die sich an klassisch-lateinischen morphologischen Prinzipien orientiert und dabei Einflüsse aus lateinischen und romanischen Sprachstrukturen integriert. Der Schwerpunkt liegt auf der Schaffung eines kohärenten linguistischen Systems, das durch formale Regelmäßigkeit und etymologisch fundierte Wortbildung charakterisiert ist. Die Arbeit bietet eine umfassende Dokumentation der grammatikalischen Strukturen, einschließlich innovativer morphologischer Merkmale wie eines regelhaften Infixsystems und einer partikelbasierten Kasusmarkierung. Zur quantitativen Analyse der morphologischen Konsistenz wurde ein automatisiertes Segmentierungsverfahren entwickelt, das eine hohe formale Vorhersagbarkeit des Systems belegt. Im lexikalischen Bereich folgt Latina Nova dem Prinzip modulärer Komposition, beidem eine begrenzte Anzahl von Wurzeln und Affixen durch regelhafte Prozesse ein umfangreiches Vokabular generiert. Diese Architektur wurde anhand eines Korpus wissenschaftlicher Fachterminologie evaluiert und zeigt ein effizientes Verhältnis zwischen Basiselementen und ableitbaren Begriffen. Über die linguistische Beschreibung hinaus diskutiert die Arbeit die Anwendungsmöglichkeiten von Latina Nova als Hilfsmittel zur Präzisierung von Fachsprachen und zur Unterstützung systematischen Denkens in verschiedenen Wissensdomänen. Dabei wird ihr Beitrag zur strukturellen Klarheit in der Wissensvermittlung herausgearbeitet. Die vorliegende Untersuchung versteht sich somit als Beitrag zur Plansprachenforschung und zur Entwicklung systematischer Sprachsysteme für spezialisierte Kommunikationszwecke.
Auf Buddhas Spuren – Pali systematisch lernen
Ein Lehrbuch in Umschrift, Grammatik, Texte, Übungen
Dieses Lehrbuch ermöglicht nicht nur den Erwerb sprachlicher Kompetenzen in Pali, sondern öffnet auch das Tor zum direkten Studium der buddhistischen Urtexte. Die systematische Darstellung, die praktischen Übungen und die Verbindung von Sprachwissenschaft und praktischer Anwendung machen es zu einem einzigartigen Werk für alle, die sich ernsthaft mit der Sprache des Buddha beschäftigen möchten.
Zielgruppen
• Studenten der Buddhologie, Indologie und Religionswissenschaft
• Meditationslehrer und -praktizierende aller Traditionen• Sprachinteressierte, die die Verbindungen zwischen indischen und europäischen Sprachen erkunden möchten
• Selbstlerner, die einen strukturierten Zugang zur Pali-SprachesuchenUmfang und AusstattungDas Lehrbuch enthält auf etwa 170 Seiten:
• 11 systematisch aufbauende Kapitel
• Über 100 Übungen mit vollständigen Lösungen
• Vokabelliste mit ca. 500 grundlegenden Wörtern authentischeTextausschnitte aus dem Pali-Kanon
• Praktische Anleitungen für Rezitation und Meditation
• Etymologische Vergleiche mit europäischen SprachenBesondere Merkmale
• Konsequente Umschrift: Verwendung der standardisierten PaliUmschrift (ohne Devanagari)
• Komplett auf Deutsch: Alle Erklärungen und Übersetzungen indeutscher Sprache
• Selbsterklärende Struktur: Keine Vorkenntnisse in anderen indischen Sprachen erforderlich
• Praktische Anwendbarkeit: Formeln für tägliche Praxis, Begrüßungen, einfache Dialoge
Viel Spaß beim Eintauchen in die Sprache des Buddha.
Hämet op kölsch
En handbóch für bön, büt un jemüüt
Ein Handbuch für Bühne, Büttenrede und Gemüt
Die Grammatik des Nükölsch – systematisch und lernfreundlich.
Das deiktische Prinzip der semitischen Morphosyntax
Regularity, Genusmarkierung und VSO-Stellung aus der Grammatikalisierung (…) erklärt
Historische Variabilität türkischer Grammatik
Morphosyntaktische Relikte zwischen Agglutination und Flexion
Typologische Konvergenz im Verbalsystem
Eine vergleichende Analyse der Personalmarkierung im Lateinischen und Türkischen
Altchinesisch lernen mit Texten aus dem Dao De Jing
Band 1: Lehrbuch in 27 Kapiteln
Der erste Band von Altchinesisch lernen mit Texten aus dem Dao De Jing bietet einen systematischen und praxisorientierten Einstieg in die Sprache und Schrift des klassischen chinesischen Textes. Das Lehrwerk verfolgt einen minimalistischen Ansatz und konzentriert sich auf die ca. 400 häufigsten Schriftzeichen, die für das Lesen des Dao De Jing unerlässlich sind .In 16 Kapiteln führt der Band Schritt für Schritt von grundlegenden Piktogrammen (wie 天, 地, 人) hin zu den zentralen philosophischen Begriffen des Daoismus (wie 道, 德, 無, 有). Jede Lektion ist nach einem klaren, didaktischen Prinzip aufgebaut: Einführung neuer Radikale, Präsentation von 20 neuen Zeichen mit ihrer Herleitung, eine fokussierte Grammatikeinheit sowie vielfältige Übungen zum Erkennen, Anwenden und Übersetzen. Der grammatische Schwerpunkt des ersten Bandes liegt auf den fundamentalen Satzstrukturen des Klassischen Chinesisch. Behandelt werden unter anderem:
• Der einfache Satz (Subjekt-Prädikat) und seine Negation.• Die Existenzverben yǒu (有) und wú (無).
• Die wichtigsten Partikeln: der Attributmarker zhī (之), der Nominalisierer zhě (者), die Satzschluss-Partikel yě (也) und die instrumentale/finale Partikel yǐ (以).
• Die verschiedenen Nuancen der Negation (不, 非, 無, 未).
• Fragewörter und Indefinitpronomen.
• Zahlwörter und Mengenangaben.
• Komparativ- und Superlativkonstruktionen.
• Einführung in die für den Text charakteristischen Parallelstrukturen.
• Die Bildung von Konditionalsätzen.
Jede Lektion schließt mit einem kurzen Lesetext, der ausschließlich bereits eingeführte Zeichen verwendet und so einen unmittelbaren Zugang zu authentischen Sätzen aus dem Dao De Jing ermöglicht. Der Band ist somit eine ideale Grundlage für alle, die ohne Umschweife die Sprache des Originals verstehen und sich ein solides Fundament für die weitere Lektüre erarbeiten möchten.
Februar 2026, 217 Seiten
Altchinesisch lernen mit Texten aus dem Dao De Jing
Band 2: Lehrbuch in 27 Kapiteln
Der zweite Band von Altchinesisch lernen mit Texten aus dem Dao De Jing führt den Lerner von den grundlegenden Strukturen hin zur sicheren Lektüre des Originals. Während Band 1 die ersten 400 Zeichen und die fundamentale Grammatik vermittelt, dient dieser Band der Vertiefung, Erweiterung und Systematisierung der Kenntnisse. Der Band ist in drei Hauptteile gegliedert. Zu Beginn wird der Grundkurs mit zwei Kapiteln zu zentralen grammatischen Themen abgeschlossen:
• Modalverben: Die feinen Nuancen von Möglichkeit, Fähigkeit, Notwendigkeit und Erlaubnis (可, 能, 得, 欲, 當, 宜, 須, 必).
• Raum und Zeit: Ausdrücke für Ort, Richtung, Dauer und Zeitverhältnisse.
Es folgt eine systematische Wiederholung der ersten 400 Zeichen in vier Kapiteln, die das Fundament festigen und den Wortschatz rekapitulieren. Der Kern des Bandes ist die Vertiefung in den Kapiteln 7 bis 11. Hier werden 100 fortgeschrittene Zeichen eingeführt, die für das tiefere philosophische Verständnis des Dao De Jing unerlässlich sind – darunter zentrale Begriffe wie 玄 (das Dunkle/Geheimnisvolle), 妙 (das Subtile), 徼 (die Erscheinungen/Grenzen) und 牝 (das Weibliche). Paralleldazu wird die Grammatik um komplexere Strukturen erweitert:
• Passivkonstruktionen (mit 為, 見, 被).
• Verschachtelte Konditionalsätze und hypothetische Gefüge.
• Erweiterte Partikelfunktionen und ihre Kombinationen.
• Feine semantische Unterschiede bei parallelen Satzstrukturen.
Der umfangreiche Anhang bietet alle wichtigen Referenzmaterialien: eine vollständige Zeichenliste sortiert nach Lektionen, Pinyin und Radikalen, eine kompakte Grammatik-Übersicht zum Nachschlagen sowie die Lösungen zu allen Übungen beider Bände. Eine Liste empfohlener Ressourcen gibt Hinweise für das weiterführende Studium. Nach Abschluss beider Bände sind die Lerner in der Lage, das Dao De Jing im Original zu lesen, seine grammatischen Strukturen zu analysieren und die philosophischen Kernaussagen im chinesischen Wortlaut zu erfassen. Das Werk ist somit eine vollständige sprachliche Propädeutik für eines der bedeutendsten Werke der Weltliteratur.
Februar 2026, 202 Seiten