Meine ökonomischen Papers

Bei den vorliegenden Arbeiten handelt es sich um eigenständig verfasste Abhandlungen ohne universitäre Begutachtung.

Das produktive Stabilitätsmodell

Marx, Keynes, Neoklassik und die Soziale Marktwirtschaft (1948–1973) – Grundlagen einer realwirtschaftlichen Ordnung jenseits der Spekulation

Diese Arbeit entwickelt ein institutionelles Modell der Marktwirtschaft, das die Preisbildung auf Gütermärkten bewahrt, jedoch die Kapitalallokation von spekulativen Finanzmärkten entkoppelt. Ausgangspunkt ist die historische Analyse der deutschen Sozialen Marktwirtschaft 1948–1973, die ohne entwickelte Finanzmärkte dynamisches Wachstum (5,8 % p.a.), Vollbeschäftigung (1,2 % Arbeitslosigkeit) und hohe Verteilungsstabilität (Lohnquote 74–76 %) erzielte.

Theoretisch integriert das Modell drei Ebenen: (1) die marxsche Verteilungsanalyse als deskriptive Grundlage für eine gewinnbasierte Kapitalallokation, (2) die neoklassische Preisbildung als Allokationsmechanismus für Güter, und (3) die keynesianische Stabilisierung über einen antizyklischen Investitionsfonds ohne Abhängigkeit vom Zinskanal.

Das Ergebnis ist eine realwirtschaftlich verankerte Marktwirtschaft, die Spekulation systemisch unterbindet, nicht durch staatliche Planung, sondern durch institutionell gesteuerte Kapitalallokation unabhängiger Investitionsbanken.

Die empirische Evidenz widerlegt die neoklassische These, entwickelte Finanzmärkte seien funktional notwendig: Die Finanzialisierung ab den 1980er Jahren korreliert mit sinkendem Wachstum (1,6 % p.a.), steigender Ungleichheit und erhöhter Krisenanfälligkeit.

Das Modell ist somit keine Utopie, sondern die Rekonstruktion eines historisch erfolgreichen institutionellen Arrangements, aktualisiert für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Spekulation erweist sich als entbehrlich; produktive Wirtschaftstätigkeit nicht.

Februar 2026, 225 Seiten

Der gerechte Lohn
Ein Modell zur Objektivierung der Lohnfindung und effizienten Staatsverwaltung in einer alternativen Ökonomie

Die aktuelle Lohnfindung in marktwirtschaftlichen Systemen basiert häufig auf Verhandlungsmacht, subjektiven Einschätzungen und marktlichen Verzerrungen, was zu wahrgenommener Ungerechtigkeit und ineffizienter Ressourcenallokation führt. Diese Arbeit entwickelt ein alternatives Modell zur Objektivierung der Lohnfindung, kombiniert mit einer Reform der Staatsverwaltung. (…)

Februar 2026, 67 Seiten

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