Mein Ansatz Fundamentum Nomenclaturae Functionalis (und die ergänzende Anatomia Functionalis) kehrt das um: Anatomie wird primär funktional verstanden. Sieben Core-Module (Enteroneurale, Phlogisticum, Nutritivum, Praevallarum, Vasomotorium, Adaptationis, Restitutivum) gruppieren Strukturen nach ihrer physiologischen Hauptaufgabe – mit klaren anatomischen Korrelaten und Validierung durch reale phytotherapeutische Wirkmechanismen.
Das Ergebnis:
- Deutlich geringere kognitive Last beim Lernen
- Sofortige Verknüpfung mit Physiologie, Pathophysiologie und Therapie
- Bessere klinische Anschlussfähigkeit (z. B. Polypharmakologie, Systembiologie, integrative Ansätze)
Mein System ist didaktisch und epistemologisch überlegen – weil es Zusammenhänge nicht beschreibt, sondern erklärt und integriert.
Aber: Es erfordert einen grundsätzlichen Neustart im medizinischen Bildungssystem.
- Neue Curricula
- Überarbeitung von Prüfungsfragen und Gegenstandskatalogen
- Umschulung von Dozenten
- Neue Lehrbücher, Apps und 3D-Modelle
Ein inkrementeller Wechsel (z. B. nur Synonyme hinzufügen) würde die Kraft des Ansatzes zerstören. Deshalb bleibt dies vorerst eine wissenschaftliche Abhandlung – ein Manifest für eine verstehensorientierte Anatomie im 21. Jahrhundert.
Fundamentum Nomenclaturae Functionalis
Eine modulbasierte Neudefinition der menschlichen Anatomie auf Basis von sieben Core-Modulen – Mit Validierung durch phytotherapeutische Wirkprofile
Die vorliegende Arbeit entwickelt das Fundamentum Nomenclaturae Functionalis, eine modulbasierte Neudefinition der menschlichen Anatomie auf Basis von sieben Core-Modulen. Die klassische, topografisch geprägte anatomische Nomenklatur stößt bei der Beschreibung systemischer Erkrankungen an ihre Grenzen, da sie Organe isoliert betrachtet, anstatt funktionale Netzwerke abzubilden. (…)
März 2026, 146 Seiten
Anatomia Functionalis
Eine epistemologische Neugründung und didaktische Einführung in die anatomische Wissenschaft
Die vorliegende Arbeit stellt eine epistemologische Neugründung der anatomischen Wissenschaft dar. Ausgehend von der Kritik an der etablierten Terminologia Anatomica, die primärdeskriptiv, historisch gewachsen und oft funktional intransparent ist, wird ein neues System der Fundamentum Nomenclaturae Functionalis (FNF) entwickelt und erprobt. Ziel dieses Werkes ist es, anatomische Strukturen nicht nach ihrer Form, ihrer Lage oder ihrem Entdecker zu benennen, sondern konsequent nach ihrer physiologischen Aufgabe. (…)
März 2026, 210 Seiten
Pharmacologia Functionalis
Ein funktionales Wirkstoffkompendium auf Basis der Fundamentum Nomenclaturae Functionalis (FNF)
Die vorliegende Arbeit stellt eine epistemologische Neugründung der anatomischen Wissenschaft dar. Ausgehend von der Kritik an der etablierten Terminologia Anatomica, die primärdeskriptiv, historisch gewachsen und oft funktional intransparent ist, wird ein neues System der Fundamentum Nomenclaturae Functionalis (FNF) entwickelt und erprobt. Ziel dieses Werkes ist es, anatomische Strukturen nicht nach ihrer Form, ihrer Lage oder ihrem Entdecker zu benennen, sondern konsequent nach ihrer physiologischen Aufgabe. (…)
März 2026, 212 Seiten
Modulare Akupunktur-Terminologie (MAT)
Eine anatomisch-funktionale Taxonomie für eine evidenzbasierte Akupunktur-Praxis
Hintergrund: Die Integration der Akupunktur in die westliche evidenzbasierte Medizin wird durch eine fragmentierte Terminologie erschwert. Traditionelle alphanumerische Codes (z. B.GV20, ST36) und meridianbasierte Konzepte sind für Schulmediziner semantisch nicht zugänglich und behindern die interdisziplinäre Kommunikation sowie die standardisierte Dokumentation.
Zielsetzung: Entwicklung der Modularen Akupunktur-Terminologie (MAT) als anatomisch-funktionales Referenz-Raster zur Standardisierung akupunkturbezogener Interventionen. MAT soll eine Brückensprache zwischen traditioneller Akupunktur und moderner Physiologie bieten.
Methodik: Das MAT-System wurde induktiv aus modernen medizinischen Erkenntnissen abgeleitet. Es kombiniert 27 Anatomische Anker (lateinisch/griechische Nomina Anatomica) mit 7 Funktionalen Modulen (-A: Adaptationis, -E: Enteroneurale,-P: Phlogisticum, -V: Vasomotorium, -N: Nutritivum, -B: Praevallarum, -R: Resonantia). Traditionelle Akupunkturpunkte wurden mittels evidenzbasiertem Mapping den neuen MAT-Deskriptoren zugeordnet. (…)
März 2026, 93 Seiten